Anmeldung
Newsletter
| Grundsatzprogramm der SPÖ-Linke |
|
|
|
|
Auf dem Bundesweiten Aktionstreffen der SPÖ-Linke am 10. April in Linz wurde folgendes Programm beschlossen: Die SPÖ-Linke will alle linken, sozialdemokratischen Kräfte in der SPÖ einen und diesen Flügel nachhaltig sichtbar machen. Die Partei hat sich ideologisch vollständig von ihren Wurzeln entfernt, wofür die Personen in der Parteispitze nur ein Ausdruck sind. Daher braucht es einen fundamentalen Neustart, den wir nun erkämpfen und gestalten müssen. In den letzten Jahren hat die SPÖ ohne Widerspruch ÖVP-Politik mitgetragen. In der Koalitionsregierung sind keine sozialdemokratischen Inhalte erkennbar. Daher fordert die SPÖ-Linke einen Neustart, eine Rückkehr zu den Ideen, Methoden und Werten, die uns als Partei der arbeitenden Menschen einst groß und stark gemacht haben. Angesichts der Krise und ihrer Folgekosten in Form ausufernder Staatsverschuldung ist eine starke und kämpferische Sozialdemokratie notwendiger denn je. Die aktuelle Wirtschaftskrise zeigt, dass der Kapitalismus nicht funktioniert. Jahrelang wurde der freie Markt gepredigt – heute aber schreit das Kapital nach dem „Staat“ und unseren Steuergeldern, um dieses gescheiterte Wirtschaftsmodell am Laufen zu halten. Was es heute braucht, ist ein Systemwechsel. Eine andere Welt, in der die Bedürfnisse der Menschen und nicht die Logik der Profitmaximierung das Maß aller Dinge sind, ist nötig. 1. Eure Krise zahlen wir nicht! Die Krise ist von jenen zu bezahlen, die sie verursacht haben! Daher fordern wir:
Gleichzeitig muss den Versuchen, die Kosten der Krise mittels Stellenabbau, Lohnkürzungen, Aufkündigung von Kollektivverträgen und Flexibilisierung der Arbeitszeit auf die Arbeitenden abzuwählen, gewerkschaftlicher Widerstand entgegengesetzt werden. Wo die Unternehmen mit der Krise weitere Verschlechterungen erzwingen wollen, dort verlangen wir Einblick in die Geschäftsbücher. Im Kampf gegen Massenkündigungen und Betriebsschließungen sind die Eigentumsfrage und die Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden pro Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich zu stellen. |
Finden Sie es gerecht, dass ...



